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Erfahrungsberichte


Living and working in a European country abroad

Unter dem Motto „Living and working in a European country abroad“ besuchten 10 Schülerinnen und Schüler des Europabildungsgangs (Klasse HF5A) vom 28.8. bis zum 17.9.2016 die Städte Beverley und Hull in Nordengland, wo sie in britischen Gastfamilien beherbergt waren und 3-wöchige Praktika im Tickton Grange Hotel (Beverley) sowie in verschiedenen Abteilungen des Hull City Council (Stadtverwaltung Hull) absolvierten.

Ein besonderer Höhepunkt für die 8 Praktikanten des HCC und ihren Betreuungslehrer, Herrn Schröder, war ein offizieller Empfang in der Guildhall durch den aktuellen Lord Mayor (Oberbürgermeister) von Hull sowie seine Amtsvorgängerin (die wesentlichen Anteil am Zustandekommen der neuen Erasmus+-Partnerschaft zwischen HCC und FLBK hat).

Das Bild zeigt die deutsche Besuchergruppe mit ihren Gastgebern im Ratssaal der Guildhall in Hull.


Mein Auslandspraktikum in Biograd

Im Juni 2015 hatte ich das Glück, für drei Wochen in Kroatien zu leben, um dort mein Auslandspraktikum der 11. Klasse zu absolvieren. Zusammen mit vier weiteren Schülerinnen meiner Klasse, flogen wir nach Zadar und wurden von dort direkt zu unseren Unterkünften in Biograd na Moru, einem kleinen Touristenort, gebracht. Wir wurden herzlichst von dem Direktor und ein paar Lehrern unserer Partnerschule in Biograd empfangen und durften uns mit ein paar typisch kroatischen Backspezialitäten stärken.

Untergebracht waren zwei von uns fünf Mädchen in einem Apartment in der Nähe der Schule. Die drei anderen schliefen in einem Hotel, wo wir auch gearbeitet haben. Und dazu gehörte auch ich. Wir arbeiteten in zwei Schichten und wechselten uns wöchentlich ab. Zur Kommunikation diente uns vor allem die Fremdsprache Englisch. Unsere Aufgaben fanden in verschiedenen Bereichen des Hotels, wie Rezeption,  Animation, Service und Restaurant statt. Somit konnten wir in unterschiedlichste Bereiche des Hotels reinschnuppern, was mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Nach Feierabend gab es selbstverständlich nichts Besseres als den Tag am Strand, welcher direkt am Hotel lag, ausklingen zu lassen.

Abschließend kann ich ein Auslandspraktikum nur weiterempfehlen. Ich habe tolle Erfahrungen gesammelt, wunderschöne Orte und Städte gesehen, viel über die kroatische Kultur erfahren. Auch habe ich meine Schulfreundinnen besser kennengelernt, was uns alle fünf zusammengeschweißt hat.

Theres Kleinekemper, FK4A


Tickton Grange Hotel in Beverley, England

Was ich besonders toll während der dreiwöchigen Praktikumszeit in Beverley fand ist, dass ich durch meine Gastmutter Edwina den Alltag und die englische Kultur kennen lernen konnte. Vorher war ich z.B. noch nie in einem Pub beim „Sunday Lunch“ oder in einem englischen Supermarkt gewesen. Auch die Arbeit im Tickton Grange Hotel hat mir sehr gefallen. Dort habe ich einen Blick hinter die Kulissen eines Hotels bekommen und konnte mein Englisch anwenden. Alles, was ich in den letzten Jahren im Englischunterricht gelernt habe, konnte ich dann mal in der Praxis ausprobieren. Manchmal musste ich nachhaken, aber ich konnte trotzdem alles verstehen und mich gut verständigen. Meine Kollegen waren alle sehr nett zu mir. Sie haben mir gezeigt, wie alles geht und immer geholfen, wenn ich mal nicht weiterwusste. Durch das Praktikum konnte ich in ganz verschiedenen Bereichen Erfahrungen sammeln und bin sehr froh darüber, dass mir das ermöglicht wurde.

Lena Hülße, FK4A


3-wöchiges Auslandspraktikum in Metz

Das Friedrich-List-Berufskolleg hat mir ein aufregendes Auslandspraktikum in Metz ermöglicht, wo ich die französische Kultur und das damit verbundene Arbeitsleben in meinem Praktikumsbetrieb Distriphot kennenlernen konnte.

Die Hinreise in die französische Stadt war sehr angenehm und mit interessanten Gesprächen verbunden. Ich habe mich sehr auf die kommenden drei Wochen gefreut, wo ich viele neue Situationen gemeistert habe und ebenfalls viele tolle Erfahrungen gewonnen habe. Nach einer 6-stündigen Autofahrt sind wir am Hotel angekommen, welches nur ein paar Meter von der beschaulichen und wunderschönen Innenstadt von Metz entfernt war. Meine Klassenkameradin und ich lebten uns schnell in unserem Appartement ein. Am Abend haben wir die Stadt mit Herrn Schröder und Herrn Diehl erkundet und wurden auf ein leckeres französisches Gericht unserer Wahl eingeladen. Ich fühlte mich sofort wohl und Metz gefiel mir auf den ersten Blick, da es eine belebte, aktive Stadt ist, verbunden mit tollen alten Gebäuden, die eine romantische Atmosphäre schaffen. Am Abend, als die Dunkelheit einbrach, sah ich viele beleuchtete Kathedralen, hörte tolle Musik aus französischen Restaurants und Bars und fand die lockere aufregende Lebensart der Franzosen sehr beeindruckend.

Am ersten Tag meines Praktikums begleiteten mich die Lehrer zu meinem Betrieb und stellten mich dem Chef vor, der sogar sehr gut Deutsch sprach und außerordentlich sympathisch war. Obwohl auch viele meiner Mitarbeiter etwas Deutsch sprachen, wurde mit mir nur in französischer Sprache kommuniziert, was ich sehr toll fand. Mein Praktikumsbetrieb Distriphot ist ein Betrieb, der Kameras und Equipment vertreibt und aus der Internet-Firma und einem dazugehörigen Fachgeschäft besteht, das aktiv Fotoartikel an Kunden vertreibt und Fotoshootings macht. Alle Mitarbeiter waren sehr nett und haben mich mit offenen Armen empfangen. Es war eine tolle Zeit, in der ich aktiv am Arbeitsleben in einem großen Betrieb teilnehmen durfte.

Morgens frühstückte ich in einer Cafeteria, die in der Nähe unseres Appartements lag; meine Arbeit fing um 9 Uhr an und endete um 17 Uhr. Als Praktikantin habe ich alle Abteilungen durchlaufen und immer abwechslungsreiche Tätigkeiten gehabt, wobei es natürlich auch Tage mit weniger Arbeit für mich gab, da alle Mitarbeiter viel zu tun hatten und erst einmal ihre Aufgaben erledigen mussten. Ich habe das Lager kennengelernt und durfte sogar verschiedene Produkte verpacken und in Regale einordnen. Im Büro habe ich oft Telefonate entgegengenommen, E-Mails an Kunden geschrieben und verschiedene Rechnungen am Computer erstellt. Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und meine Kenntnisse in der französischen Sprache erweitert.

Die Hinfahrt zum Betrieb und die Rückfahrt zur Innenstadt mit dem Bus klappten auch immer reibungslos und nach Feierabend habe ich oft die tollen Läden und Parkanlagen der Innenstadt von Metz begutachtet. Auch das selbstständige Einkaufen von Lebensmitteln und anschließendes Kochen gehörten zu meinem Tagesablauf.

In Metz war immer was los, sei es ein DJ mitten in der Fußgängerzone, Life-Bands an jeder Ecke oder Indianershows mit Feuerspucken und coolen Tänzen.

Es war eine aufregende und tolle Zeit mit vielen schönen Momenten! 

Anna Kupitz, FK4A


Praktikum Hull College England

Meine Erwartungen für das Praktikum haben sich erfüllt. Ich hatte nicht nur gehofft, mein Sprechen und Hörverstehen der englischen Sprache zu verbessern, sondern auch die englische Kultur kennenzulernen.

Meine Gasteltern, Marilyn und Phil Walker, waren sehr nett und immer hilfsbereit.  Als wir von der langen Fahrt mit der Fähre in Hull ankamen, hatten Sie auch schon direkt etwas zu essen für uns parat.

Mein Praktikum selbst, habe ich am Hull College im „Student Support Office“ absolviert – wobei ich sagen muss, dass die Aufgaben nicht immer die spannendsten waren, wie es aber in einem Büro nunmal so ist.

Während unserer Freizeit waren wir immer wieder in den verschieden Shopping Centers bummeln und haben uns die Stadt angeguckt. Hulls Innenstadt ist sehr hübsch und erinnert teils an alte, prachtvolle Zeiten.

Auch unser Ausflug nach York war sehr interessant, da gleichzeitig ein Food-Festival und eine Parade für Homosexuelle stattfanden. Deshalb gab es eine große Auswahl an Essen und viele talentierte Straßenkünstler zu beobachten.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, zu viel jedoch um alles aufzulisten. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass das Auslandspraktikum in England eine der besten Erfahrungen ist, die ich jemals machen durfte und kann es nur weiterempfehlen.

Wichtig ist es dabei über seinen Schatten zu springen, offen auf alles zuzugehen und immer zu versuchen sich in der Fremdsprache zu verständigen ... die einzigen Verständnisprobleme, die ich hatte, waren die mit schottischen und irischen Akzenten.

 

Sophie Hauptvogel, FK4A


3-wöchiges Auslandspraktikum in Saint-Dizier (Frankreich)

Mein Auslandspraktikum habe ich in einer kleineren Stadt, namens Saint-Dizier, in Frankreich absolviert. Dort wohnte ich die 3 Wochen in einer Gastfamilie. Anfangs hatte ich leichte Hemmungen mit ihnen zu sprechen. Ich wollte einen guten Eindruck hinterlassen und nichts Falsches sagen. Also hatte ich mich die ersten Tage mit Reden zurückgehalten und erst einmal nur zugehört und versucht alles zu verstehen. Je länger ich in Frankeich war, desto leichter fiel mir die französische Sprache.

Von morgens bis nachmittags war ich in meiner Praktikumsstelle, einer Gießerei, nicht weit von meiner Gastfamilie entfernt. Ich konnte jeden Tag zu Fuß gehen. Die ganzen 3 Wochen saß ich bei meinem Chef mit im Büro. Er konnte mir so einiges über die Produktion näher bringen, zum Beispiel die verschiedenen Gussmaterialien und einige Produkte die gegossen werden. Trotz seiner guten Sprachkenntnisse in Deutsch, legte er sehr viel Wert aufs Französischsprechen. Doch zu wissen, er kann auch Deutsch, entpuppte sich anfangs als Nachteil. Die meiste Zeit war ich am Computer beschäftigt. Dort musste ich einzelne Tabellen erstellen und ausfüllen oder auch mal Texte übersetzen. Das große Highlight war eine kurze Besichtigung der Gießerei. Ich habe zwar nicht alles von innen gesehen, aber die Eindrücke die ich sammeln konnte, haben mir schon gereicht.

Ich muss sagen, dass es die beste Entscheidung war, mich für eine Gastfamilie zu entscheiden, denn sie die Gasteltern haben mich wie ihre eigene Tochter behandelt. Sie hätten alles für mich gemacht, was ich mir nur wünschen konnte. Ich durfte mich oft mit meiner Freundin, die in einer anderen Gastfamilie lebte, treffen – oftmals auch spätabends. Unter der Woche bin ich mit meiner Gastfamilie mal ins Kino gegangen, oder wir haben zusammen UNO gespielt. Am Wochenende sind wir für einen Tag nach Paris gefahren und haben die Metropole erkundet. Die Großeltern kamen zu Besuch und wir haben den Geburtstag des Großvaters gefeiert. Bedingt durch solche Aktivitäten habe ich mich richtig wie zuhause gefühlt.

Die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gesammelt habe, werde ich für immer behalten. Denn das, was ich erlebt habe, werde ich nicht so leicht vergessen. Ich kann nur jedem ein Auslandspraktikum empfehlen, denn man lernt die Kultur und die Sprache des Landes viel besser kennen.

 

Sarah Meermann, FK4A


Auslandspraktikum in Istanbul

Unsere Hinreise begann am 6.6.2015 am Flughafen in Düsseldorf und endete dort am 27.6.2015. Unser Flug landete auf dem Flughafen der asiatischen Seite von  Istanbul. Wir mussten mit der Fähre auf die andere, europäische Seite fahren, da sich dort unser Hotel befand. Die Schiffsfahrt ermöglichte uns einen kleinen Ausblick auf Istanbul bei Nacht.

Unser erster Tag begann direkt spannend. Herr Ayyildiz zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten  der Stadt, wie beispielsweise die Hagia Sophia, die blaue Moschee, den Grand Bazaar, seine ehemalige Universität und zum Schluss die Bosporus Brücke. Uns 3 Mädchen beeindruckte jedoch am meisten das riesige Einkaufszentrum mit über 5 Etagen und tausenden von Läden. In dem Einkaufszentrum befand sich außerdem ein Kino, ein kleiner Freizeitpark mit einer Achterbahn über mehrere Etagen, eine Karaoke Bar und vieles mehr.

Vor seiner Abreise stellte er uns in den Praktikumsbetrieben (eine Mercedes-Benz-Vertretung und zwei Hotels) vor, wo wir in die Arbeit eingeführt wurden. Unsere Arbeitswoche war montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Von der Arbeit durften wir nicht zu viel erwarten, da wir aufgrund fehlender Türkisch-Sprachkenntnisse leider nicht so viele Aufgaben übernehmen konnten. Zur Kommunikation diente uns hauptsächlich die Fremdsprache Englisch.

Die Wochenenden nutzten wir für verschiedene Ausflüge, wie die Fahrt mit der Fähre zur größten nahgelegenen Insel. Da das Hotel, in dem wir untergebracht waren, sehr zentral lag, hatten wir auch noch abends die Gelegenheit etwas zu unternehmen.

Trotz vieler Schwierigkeiten, war Istanbul ein tolles Erlebnis. Wir haben viele neue Erfahrungen gesammelt, neue Freunde gefunden und viel über eine andere Kultur erfahren. Zudem sind wir durch das Leben in einer fremden Stadt auch ein Stück selbstständiger und selbstbewusster geworden. Beim Auslandspraktikum wird einem bewusst, dass es ein großer Unterschied ist ob man in einer Stadt nur Urlaub macht oder dort für längere Zeit arbeitet und lebt.  

Rabea Röder und Vanessa Furgatz, FK4A

Ihr Ansprechpartner


StD Werner Rojan
w.rojan@flbk-hamm.de

StD Dietmar Schröder
d.schroeder@flbk-hamm.de

StD Norbert Hohmann
n.hohmann@flbk-hamm.de