Die IK0A zwischen großen Fliegern in Düsseldorf und Pop Art in Essen

Zwei ganz unterschiedliche Themen und zwei verschiedene Städte behandelte der Tagesausflug der Internationalen Klasse IK0A am Donnerstag, den 10. September 2020:

Am Morgen nahm die Klasse zunächst an der Besichtigung des Flughafens Düsseldorf teil, die unter beruflichen Aspekten stand. So erfuhren sie hautnah, dass es am Flughafen 27 verschiedene Ausbildungsberufe gibt und gerade Menschen mit vielen Sprachkenntnissen und mit vielfältigen kulturellen Einflüssen dort dringend benötigt und gesucht werden – egal ob beim Zoll der Bundespolizei, der Flughafenfeuerwehr, im Fluggastservice am Boden wie in der Luft oder auf dem Rollfeld etwa als ‚Rampagent‘.

Ausgestattet mit vielen Eindrücken und dem ein oder anderen Praktikumswunsch ging es nach einer kleinen Mittagspause im Ankunftsterminal weiter in das berühmte Folkwang-Museum nach Essen, wo eine exklusive Ausstellung des berühmten Streetart-Künstlers Keith Haring einlud.

So konnten die Schülerinnen und Schüler hier die Gemälde und Skulpturen im Museum ganz nah erleben und sogar aktiv werden und in seine Fußstapfen treten, indem sie mit weißer Tafelkreide ihr eigenes Kunstwerk analog zu den berühmten schwarz-weißen Plakatwänden in der New Yorker U-Bahn erschaffen konnten.

Neben den Nachbildungen der Plakatwände zeigten die ausgestellten Werke aber vor Allem Harings Kernmotive: sein politisches Engagement gegen Rassismus, gegen Drogenmissbrauch, gegen Gewalt, für Aids-Aufklärung und für Minderheiten. Diese Eindrücke möchte sich die Klasse ganz im Sinne der ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ zu Nutzen machen mit einem eigenen künstlerischen Projekt unter der Regie von Sozialarbeiterin Petra Steimann. 

Nach dieser Reise in das New York der 1980er Jahre konnten die Schülerinnen und Schüler in der Dauerausstellung des Folkwang-Museums Werke von der Romantik bis zur Gegenwart betrachten. Auch hier kann die Dauerausstellung als mahnendes Beispiel – diesmal jedoch deutscher Geschichte – angesehen werden. So lernten die Schülerinnen und Schüler nämlich, dass während der Nazi-Diktatur ca. 1400 Werke des Museums entwendet, zerstört oder verkauft wurden und das Museum einzigartige und weltbekannte Werke verlor.

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