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Hammer Schulen glänzen beim Landeswettbewerb „DIGIGREEN“ in Düsseldorf

Die Hammer Schulen waren beim diesjährigen „DIGIGREEN“-Wettbewerb (ehemals DIGIYOU) stark vertreten. Der landesweite Schulwettbewerb, der von der NRW.BANK gemeinsam mit der Bildungsgenossenschaft (bigeno) veranstaltet wird, steht unter der Schirmherrschaft des NRW-Schulministeriums und sucht unter dem Motto „Coding fürs Klima!“ nach digitalen Lösungen für den Umweltschutz.

Insgesamt gingen landesweit 36 Bewerbungen ein. Besonders erfreulich: Gleich zwei Teams aus Hamm – der Technikkurs der Konrad-Adenauer-Realschule sowie der Informatik-Leistungskurs des Friedrich-List-Berufskollegs – qualifizierten sich für das große Finale der besten neun Projekte.

Innovative Projekte aus Hamm

Die Schüler der Konrad-Adenauer-Realschule beeindruckten die Jury mit ihren solarbetriebenen Modellautos. Das Besondere: Die Fahrzeuge wurden eigenständig entworfen und mithilfe von 3D-Druckern gefertigt, um Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien greifbar zu machen.

Der Informatik-Leistungskurs des Friedrich-List-Berufskollegs setzte auf das Thema Kreislaufwirtschaft und High-Tech: Sie präsentierten einen Computer-Cluster aus ausgemusterten PCs. Anstatt verschrottet zu werden, erhielten die alten Rechner ein zweites Leben als leistungsstarker Verbund für den Betrieb einer lokalen Künstlichen Intelligenz (KI). Diese Lösung ermöglicht es der Schule, KI-Anwendungen datensicher und unabhängig zu nutzen. Zukünftig soll das System zudem „smart“ mit der schuleigenen Photovoltaikanlage gekoppelt werden, um einen CO2-neutralen Betrieb zu garantieren.

Finale vor hochkarätiger Jury

In der NRW.BANK in Düsseldorf präsentierten alle Finalisten ihre Projekte zunächst auf der großen Bühne, bevor sich die Fachjury an den Messeständen ein detailliertes Bild der Lösungen machte. Die Jury bestand aus Vertretern des NRW-Schulministeriums, der Hochschule Düsseldorf sowie der Wirtschaft; moderiert wurde die feierliche Veranstaltung vom WDR.

Am Ende eines spannenden Finaltages konnten die Hammer Teams stolz auf ihre Leistungen blicken: Sie belegten einen starken 4. bzw. 5. Platz und bewiesen eindrucksvoll, dass technisches Know-how und ökologische Verantwortung in Hamm Hand in Hand gehen.

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